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Matratzen

Matratzen


Matratzenkerne- und Materialien

Grundsätzlich können Matratzen in folgende Kategorien eingeteilt werden:


 

  1. Bonell/Taillen Federkern
  2. Tonnen- Taschenfederkern (TFK od. TTFK)
  3. Kaltschaum
  4. Viscoschaum

 

Zu 1.)
Die Bonell- oder Taillenfederkern Matratze


Bonell

Er besteht meistens aus 4 oder 5 Windungen. Diese sind am oberen und unteren Ende dick und zur Mitte schmal auslaufend. Daher auch der Name "Taillenfederkern". 
Die einzelnen Federn sind mittels eines Drahtes miteinander verbunden. Durch den Verbund der einzelnen Federn spricht man von einer Flächenelastizität.
Der Bonell Federkern findet seinen Einsatz in Polstermöbeln oder Hotelbetten. 

 

Zu 2.)
Die Tonnen- Taschen- Federkern Matratze (TFK od. TTFK)


TFK500 

Tonnen Taschen Federkern Matratze mit 500 Federn auf die Fläche 100 x 200 cm

TFK1000

Tonnen Taschen Federkern Matratze mit 1000 Federn auf die Fläche 100 x 200 cm

Die Tonnen Taschen Federkern (TTFK) Matratze unterscheidet sich im Aufbau und der Verarbeitung zum Bonell Federkern in folgenden Punkten:

  • gleichbleibende, säulenförmige Federn, welche jeweils in einzelne Taschen verpackt sind.
  • je nach Hersteller, Festigkeit und Wunsch gibt es zwischen 4 - 8 Windungen
  • hohe Punktelastiziät durch die einzelnen Federn, da diese nicht mittels eines Drahtes verbunden sind, sondern nur an den Stofftaschen (meist) verklebt
  • Zonen Technologie ist hier möglich, da jede Federreihe verschieden hart, oder weich gefertigt werden kann. Im Beispielbild sind die weißen Federn fester als die blauen Federn.

 

Grundsätzlich kann die Anzahl der Tonnentaschenfedern variieren. Allgemein kann man behaupten, desto mehr Federn, desto punktelastischer die Matratze.
Es gibt zahlreiche Unterschiede in der Qualität, in der Anzahl der Federn, Mehrschichtiger Aufbau, Drahtstärke usw. Auch hier gilt, desto aufwendiger der Matratzenkern oder Bezug gearbeitet ist, desto teurer wird die Matratze.


Zu 3.)
Die Kaltschaum Matratze

Kaltschaum


Schaummatratzen standen vor langer Zeit in Verruf, da diese als Billigware mit einer schlecht Haltbarkeit verrufen waren. In den letzten Jahren, hat sich durch Weiter- und Neuentwicklung diesbezüglich einiges gewandelt und geändert.

Schaumstoffmatratzen bestehen meist aus einem Komfort- oder Kaltschaum. Die Qualität und die Eigenschaft hängen unter anderem vom Raumgewicht, der Stauchhärte und der Schnitttechnik ab.

  • Das Raumgewicht (RG) - ist das Gewicht pro Raumeinheit der aufgeschäumten Rohmasse, meist als Kilogramm Rohmasse je ein Kubikmeter Schaumstoff vor dessen Weiterverarbeitung
  • Die Stauchhärte - ist der Druck, der aufgebracht werden muss, um einen Schaumrohblock um 40 % einzudrücken. Je niedriger die Stauchhärte (in kPa), desto weicher ist der Schaum
    (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Matratze)
  • Die Schnitttechnik - auch als 5- oder 7- Zonen Einteilung bekannt. Verschiedenartige Längs- und Querschnitte werden in die Matratze, meist mittels eines heißen Drahts eingeschnitten.
    Dies ermöglicht ein punktuelleren Komfort, vor allem in der Schulterzone. Die Schnitte sind meist symmetrisch und gleichmäßig in die Matratze eingelassen. Schaummatratzen sollten regelmäßig gewendet werden. 

Kaltschaum Matratzen passen sich im Laufe der Zeit an. Das bedeutet, dass die schwer belasteten Stellen (Schulter- und Beckenzone) im Laufe der Zeit weicher werden. Eine hochwertige Kaltschaum Matratze neigt (vorrausgesetzt ein passendes Lattenrost ist vorhanden) weniger zur Kuhlenbildung, als eine einfachere Komfortschaum Matratze.


Zu 4.)

Die Viscoschaum Matratze


Visco

Der viskoelastische Schaum wurde ursprünglich für die Raumfahrt entwickelt. Es galt, die in der Raumkapsel liegenden Astronauten, vor den enorem G-Kräften bei der Beschleunigung der Rakete zu schützen.
Um diesen Kräften entegen zu wirken, wurde der sogenannte viscoelastische Schaum entwickelt. Einige Zeit später fand die Schlafindustrie die Verwendung des Schaumes in den Matratzen. 

Die Besonderheit dieses Schaum ist der sogenannte "Memory Effekt" - "Gedächtnis Effekt". Damit meint man umgangssprachlich, das sehr genaue Absinken des Schaums an den Punkten der Matratzen, wo Druck entsteht. Sobald der Druck der Matratze aufgehoben wird, richtet sich der Schaum wieder in seine ursprüngliche Position. Meist ist eine Viscomatratze zwei schichtig aufgebaut. In der unteren Schicht, wird ein stützender Kaltschaum und in der oberen Schicht (je nach Model) der Viscoschaum verwendet.

Die Viscoschaummatratze entfaltet seine besten Eigenschaften mit der Körperwärme (wird geschmeidiger). Im Gegenzug wird der Viscoschaum bei Kälte fester. Namhafte Hersteller arbeiten an Temperaturunempfindlichen Möglichkeiten des Schaums, um die Matratze in jedes Schlafzimmer zu integrieren. 

Desto punktueller und gerader ein Mensch in die Matratze einsinkt, desto weniger Bewegung findet im Schlaf statt. Das ist grundsätzlich richtig, aber das kann man nicht zu 100% bestätigen. Leute, die einen unruhigen Schlaf haben, empfinden das Einsinkpotenzial dieser Matratze eher störend. Auch Bauchschläfer bevorzugen eher eine feste Variante. 


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